Windhunde

Über Windhunde kann man sich umfassend im Internet informieren. Als Mitglied des Deutschen Windhundzucht- und Rennverbandes empfehle ich, Informationen dort einzuholen, denn einen kompetenteren Ansprechpartner dürfte es in Deutschland kaum geben.

Windhunde unterscheiden sich von anderen Hunderassen im wesentlichen dadurch, dass sie sich bei der Jagd vorwiegend mit den Augen, nicht mit der Nase, orientieren. Ursprünglich wurden sie für die Hetzjagd auf fliehendes Wild gezüchtet. Weltweit wird nur noch wenig mit Windhunden gejagt, dennoch erfreut sich der Windhund nach wie vor großer Beliebtheit. Und eigentlich ist es auch gar nicht so schwer, seinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Das Bewegungsbedürfnis kann wunderbar durch die simulierte Jagd auf den (künstlichen) Hasen bei Rennen oder Coursings befriedigt werden. Freilauf in wildarmen Gebieten kann bei vielen Windhunden gut funktionieren - aber wildarme Gebiete sind rar, und daher können Windhundausläufe eine sinnvolle Alternative sein.

Die verschiedenen Windhundrassen haben sich je nach Herkunftsland, Topographie und dem zu jagenden Wild im Laufe der letzten Jahrtausende zu dem entwickelt, was sie heute sind. Ganz grob unterscheidet man drei Windhundgruppen:

1. westliche Windhunde (die Okzidentalen),

2. östliche Windhunde (die Orientalen),

3. mediterrane Hunde.

Zu den okzidentalen Hunden gehören die Rassen Barsoi (Russischer Windhund), Chart Polski (Polnischer Windhund), Deerhound (Schottischer Windhund), Irish Wolfhound (Irischer Wolfshund), Italienisches Windspiel, Galgo Espanol (Spanischer Windhund), Greyhound, Magyar Agar (Ungarischer Windhund) und Whippet.

Zu den Orientalen zählen im wesentlichen der Afghanische Windhund, der Azawakh, der Saluki und der Sloughi. Schlussendlich kann man sicherlich auch den Taigan hinzuzählen, der jedoch nicht zu den von der FCI anerkannten Rassen gehört.

Mit den Mediterranen ist es so eine Sache ... Der Pharaoh Hound (Kelb Tal Fenek) wird bereits seit vielen Jahren als Windhund angesehen und vom DWZRV betreut. Vor einigen Jahren kamen dann Cirneco dell'Etna, Podenco Ibicenco, Podenco Canario und der Podengo Portugues hinzu, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen.


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